SVLFG hätte laut Gericht auch Rentner mitwählen lassen können!

Sie kritisieren nicht nur, sondern stellen sich zur Wahl. Bauern und Bäuerinnen, Forstwirte, Imker und Jäger aus ganz Deutschland haben für die Sozialwahl in der Land- und Forstwirtschaft und im Gartenbau die „Freie Liste Eickmeyer“ aufgestellt. Spitzenkandidat und gemäß rechtlicher Vorgaben Namensgeber der Freien Liste ist Heinrich Eickmeyer aus Ostwestfalen.

Gemeinsam mit seinen Berufskollegen will er sich in der nächsten Vertreterversammlung der landwirtschaftlichen Sozialversicherung mit ihren rund drei Millionen versicherten Personen vor allem für die Interessen der kleineren und mittleren Betriebe und auch der Kleinflächenbesitzer stark machen. „In unserer Sozialversicherung geht es nicht gerecht zu. Kleinere Betriebe zahlen pro Hektar oder Tier deutlich höhere Beiträge zur landwirtschaftlichen Unfall- und Krankenversicherung als Großbetriebe etwa in Ostdeutschland. Das muss wieder ins Lot kommen“, sagt Eickmeyer.

Der Landwirt ruft alle Berufskollegen und auch die vielen unfallversicherungspflichtigen Kleinflächenbesitzer auf, an der Sozialwahl teilzunehmen. Umso mehr kritisiert Eickmeyer, dass der Sozialversicherungsträger bis zu einer halben Million Rentner der landwirtschaftlichen Alterskasse von der Wahl ausgeschlossen hat. Um das Wahlrecht der Rentner doch noch rechtzeitig vor der Wahl durchzusetzen ist Eickmeyer sogar vor Gericht gezogen.

Hier die ganze Pressemitteilung lesen.

Noch bis zum 18. Mai Wahlunterlagen anfordern!

Grafik - FragebogenAlle Fragebögen welche bis zum 18. Mai bei der SVLFG in Berlin eingehen müssen noch berücksichtigt werden. Aus diesem Grund rufen wir alle Versicherten der Gruppe „Selbständige ohne Fremde Arbeitskräfte“ dazu auf auch jetzt noch Ihre Fragebögen an die SVLFG zurück zu senden. Wer noch keinen Fragebogen erhalten hat oder ihn nichtmehr findet kann diesen auch hier herunterladen.

Demo vor der SVLFG im bayrischen Mühldorf

image001Vertreter der „Freien Liste Eickmeyer“ demonstrierten am letzten Donnerstag den, 20. April vor der SVLFG im bayrischen Mühlendorf, und warben damit auch um Stimmen zur bevorstehenden Agrar-Sozialwahl. Georg Planthaler,  AbL-Regionalsprecher kritisierte auf der Veranstaltung, dass die Vertreterversammlung bislang stark vom Bauernverband dominiert worden sei. „Der BBV vertritt nicht die Interessen der bäuerlichen Familienbetriebe, sondern der Agrarindustrie“, sagte Planthaler. Deutlich werde dies z.B. in der „ungerechten Beitragserhebung“ zur Sozialversicherung, die kleine Betriebe benachteilige. „Sie ist nicht solidarisch und gesellschaftspolitisch nicht tragbar“, kritisierte zudem Gertraud Gafus, Kandidaten auf der „FreienListe Eickmeyer“. Zudem forderte Sie die Überarbeitung der bestehenden Regularien zur Hofübergabe, die Aufnahme der Landwirte in das gesellschaftliche Rentensystem oder die Verhinderung der Eingliederung der Sozialberatung in den BBV.

Ankündigung: Demo vor der SVLFG in Mühldorf

VertreterInnen der „Freien Liste Eickmeyer“ veranstalten am Donnerstag, den 20. April von 11.00 – 12.00 Uhr  vor der Geschäftsstelle der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in Mühldorf/Inn in der Schillerstr. 33 eine Kundgebung. Demonstriert wird für eine unabhängige neutrale Beratung der Versicherten und vor allem gegen die Schließung  der SVLFG – Außenstelle in Mühldorf. Die Verantalter rufen alle intressierten auf zajlreich zu kommen.

SVLFG ist mächtig im Verzug

Wahlberechtigte warten noch immer auf Antrag und Fragebogen. Die AbL hält den Ausschluss der Altersrentner von der Wahl für gesetzeswidrig.

Nach Informationen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) warten Hunderttausende Wahlberechtigte für die Sozialwahl in Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau immer noch auf das Eintreffen wichtiger Wahlunterlagen. Die zuständige Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit Sitz in Kassel ist verpflichtet, allen 1,5 Millionen bei ihr unfallversicherten Unternehmen sowie den Rentenempfängern den Antrag auf Ausstellung eines Wahlausweises zu schicken. Weitere Informationen finden sich in der aktuellen Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL).

Pressemitteilung hier nachlesen.

Heinrich Eickmeyer im Portrait

Grafik Aktikel EickmeyerEr ist nicht nur der Spitzenkandidat der Freien Liste Eickmeyer sondern auch Sprecher des „Arbeitskreises zur Abschaffung der Hofabgabeklausel“. Über Jahrzehnte bewirtschaftete Heinrich Eickmeyer einen Saatbaubetrieb im Kreis Lippe in NRW. Politisch was er schon immer sehr aktiv. Zehn Jahre war er Ortsvorsitzender der CDU sowie 30 Jahre lang Ortlandwirt. Mehr zu seiner Person, seinem Werdegang sowie seinen Forderungen zur Agrarsozialwahl findet sich in einem ausführlichen Bericht welcher in der letzten Ausgabe der „Unabhängigen Baurenstimme“ erschienen ist.

Das Portrait – hier zu lesen
Infos zu weiteren KandidatInnen – finden sich hier

Bauernprotest vor der SVLFG in Stuttgart

Bauernprotest SVLFG Stuttgart_hpBauern aus der Region Stuttgart und dem Allgäu haben heute mit Treckern, Bannern und einem Megaphon vor der Geschäftsstelle der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in Stuttgart demonstriert. Ihr Ziel: „Wir wollen die Agrarsozialpolitik der SVLFG gerechter machen!“ sagte Georg Martin, Michviehhalter im Allgäu. Zum ersten Mal überhaupt gibt es Ende Mai in der Landwirtschaft eine bundesweite Wahl. „Endlich zieht auch hier mehr Demokratie ein“, freute sich Lukas Dreyer, Bauer aus Stuttgart-Möhringen. Er unterstützt die „Freie Liste Eickmeyer“, die zur Sozialwahl 2017 antritt und auf der sich Bauern, Imker und Waldbesitzer aus dem ganzen Bundesgebiet zusammengefunden haben, unabhängig von den Bauernverbänden.

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Die Pressemitteilung – hier herunterladen

Bauern Aktionen bei der SVLFG in Kassel und Kiel

Bild AktionenBäuerinnen und Bauern aus den Region Kassel und Kiel haben heute mit Treckern, Bannern und Trillerpfeifen vor den jeweiligen Geschäftsstellen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) demonstriert. Ihr Ziel: „Wir wollen hier rein!“. Zum ersten Mal überhaupt gibt es Ende Mai in der Landwirtschaft eine bundesweite Wahl. „Endlich zieht auch hier mehr Demokratie ein“, freut sich Bernhard Wicke, Bauer aus Körle im Schwalm-Eder Kreis bei Kassel. Er unterstützt die „Freie Liste Eickmeyer“, die zur Sozialwahl 2017 antritt und auf der sich Bauern, Imker und Waldbesitzer aus dem ganzen Bundesgebiet zusammengefunden haben, unabhängig von den Bauernverbänden.

Bilder der Aktionen – hier herunterladen.
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Pressemitteilung Kiel – hier herunterladen.

So sehen die Fragebögen aus

Grafik Muster Fragebogen

In diesen Tagen kommen bei vielen Versicherten der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) die ersten Fragebögen zur Sozialwahl Ende Mai an. Diese Bögen sind ihre Eintrittskarte zur Wahl. Also: unbedingt ausfüllen und an die SVLFG zurücksenden. Damit Sie wissen was auf sie zukommen hier schon mal ein Musterfragebogen. Da die Originale leicht abweichen können bitte noch nicht ausfüllen.

Agrarsozialwahl – Wichtige Wahlinformation

Bis Mitte März erhalten alle 1,5 Millionen Unternehmen, die bei der SVLFG unfallversichert sind, einen Brief. Dieser Brief ist die Eintrittskarte zur Wahl. Also: sofort öffnen! Alle Informationen sowie unsere Anliegen auch in unserem neuen Infobrief.

Wichtig ist außerdem: Im Brief der SVLFG steckt ein Fragebogen: Gefragt wird, ob regelmäßig familienfremde Arbeitskräfte beschäftigt sind. Denn nur ohne familienfremde Arbeitskräfte gehört der Unternehmer bzw. die Unternehmerin zur Gruppe der „Selbständigen ohne fremde Arbeitskräfte“ (SofA). Diese Gruppe darf wählen. Gefragt wird auch, ob es einen Ehegatten gibt, denn Ehegatten dürfen ebenfalls wählen. Deshalb: Fragebogen ausfüllen und unbedingt zurückschicken! (Die Angaben werden von einem externen Dienstleister ausgewertet und gehen nicht ins System der SVLFG über.) Nur wer den ausgefüllten Fragebogen zurückschickt, erhält ab 10. April den Wahlschein. Nur mit Wahlschein kann gewählt werden, und zwar per Briefwahl bis zum 31. Mai 2017.